Im Alter erwägen viele Senioren einen Ortswechsel um mehr Wohn- und Lebensqualität zu erhalten oder um näher an der Familie zu wohnen.
Dies bedeutet nicht gleich ins Alten- oder Pflegeheime umziehen zu müssen, damit dies möglich ist.
Heutzutage lebt jeder in den alten Bundesländern über 65-jährige bereits in einer Wohnung, die mehr als 80 Quadratmeter besitzt.
Die Alternativen sind vielfältig zum einen gibt es die Wohngemeinschaft.
Hier schliessen sich mehrere Senioren oder in Mischung mit üngeren zu einer Gruppe zusammen, die in einem Haus wohnen. So hat man das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit.
Ein Gemeinschaftsprojekt
einer  Hausgemeinschaft ist abhängig von viel Eigeninitiative, bürokratischem Aufwand und finanzieller Unabhängigkeit. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, man hat alles in Eigenregie erreicht, ist unabhängig und mit Leuten zusammen, die man sich selber ausgesucht hat.
Beim betreuten Wohnen sieht die Sache schon anders aus.
Hier kauft man sich praktisch in eine bestehende Wohngesellschaft ein. Man kennt es unter den Bezeichnungen Senioren-Residenz oder Wohnstift. Hierbei versucht man eine Umgebung zu schaffen, indie der Rentner allen Komfort finden soll die er möchte, z.B. behindertengerechte Einrichtungen, ausgebildetes Personal oder einkaufsnahe Zentren. Für Pflegefälle jedoch nicht geeignet. Die Fragen, die sich ein Senior stellen muss, sind:
1.Was will ich eigentlich?
2.Welche Ansprüche stelle ich an eine neue Wohnung?
3.Wo sind meine Grenzen?
Möchte man nur größeren Wohnraum, mehr Ruhe, näher bei den Kindern wohnen. Ist man bereit sein bisheriges Umfeld zu verlassen. Oder ist man bereit von mehreren Leuten umgeben zu sein. Will ich mein Leben selbst bestimmen oder nicht. Viele Fragen und meistens keine Antworten, doch das muss nicht sein. Informationen oder Angebote findet man auf folgenden Seiten:
Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. Bundesvereinigung ( www.fgwa.de )
Hier werden Wohnprojekte angeboten und gesucht, außerdem erhält man eine Fachberatung. Sie vermitteln jedoch keine Wohnungen.
Auf der Seite www.neuewohnformen.de wird das betreute Wohnen behandelt. Wohnungen werden hier vermietet.
Für diejenigen, die erwägen ein eigenes Wohnprojekt auf die Beine zu stellen, gibt es diese Seite www.wohnungsanpassung.de .
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V. befasst sich mit Beratung, Koordination und Öffentlichkeitsarbeit.
Generationsübergreifendes Wohnen heutzutage sind eine willkommene Abwechselung zum Seniorenheim.
Viele ältere Menschen erwägen einen Umzug in obengenannte Projekte damit nicht solche Schlagzeilen wie „Toter lag wochenlang unbemerkt in der Wohnung“ erscheinen. (ch)







